Gericht: Schalke 04 muss Internet-Tickets vorerst akzeptieren
Gelsenkirchen (dts) – Ein Internet-Tickethändler hat am Landgericht Essen gegen den Fußballverein Schalke 04 eine einstweilige Verfügung erwirkt. Der Verein hatte Stadion-Besucher nicht zugelassen, weil die Tickets von angeblich “nicht autorisierten” Ticketportalen verkauft worden waren. Der Verein muss diese Besucher nun vorerst zulassen. Zudem darf Schalke nicht mehr behaupten, dass Tickets, die über nicht durch den Verein autorisierte Verkaufsstellen erworben wurden, ihre Gültigkeit verlieren. Schalke will sich gegen die Verfügung wehren. “Wir werden in die Berufung gehen, denn es ist möglicherweise ein Musterprozess für die gesamte Bundesliga”, sagte Schalke-Vorstand Peter Peters der dts Nachrichtenagentur. Setze sich die Auffassung des Internet-Tickethändlers durch, hätte das Auswirkungen auf alle Clubs. Dem Schwarzmarkthandel könne “Tür und Tor” geöffnet werden, so Peters weiter. Dies sei nicht im Interesse der Fußballfans.
(C) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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