FDP-Generalsekretär Lindner verteidigt Westerwelle gegen Vorwürfe
Berlin (dts) – In der Affäre um die Reisebegleiter des FDP-Außenministers Guido Westerwelle fordert der Generalsekretär der Partei, Christian Lindner, die persönliche Verbindung von Politikern und Geschäftsleuten zu akzeptieren. “Es ist eben eine Realität, dass Spitzenpolitiker persönliche Netzwerke haben”, sagte Lindner dem “Tagesspiegel”. Auch der ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) habe “einen befreundeten Anwalt zu elf Reisen eingeladen”. Außerdem habe der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel “als Politiker das VW-Gesetz verteidigt und als privater Berater von VW 130.000 Euro Honorar erhalten”. Lindner sagte, er wolle daraus keine Vorwürfe ableiten. “Das muss man akzeptieren.”
(C) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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Tags: Berlin, Euro, FDP, Politik, SPD, Steinmeier, Westerwelle


Guido Westerwelle, Außenminister, Vizekanzler, Parteivorsitzender und Tribun der Mittelschicht ist nun, wie sich bei seiner Brasilienreise gezeigt hat, auch für Familienförderung zuständig. Warum soll er dann nicht auch das Familienministerium führen? Er mach so viel nebenbei, da kommt es auf ein Ministerium mehr auch nicht an. Superminister Westerwelle, das wäre doch was.
In seinem Interview mit der welt.de zeigt er auch, dass er prima Englisch kann: “.. wie man auch sagen könnte, published opinion is not always the public opinion!” Das wird ihm aber auch nichts nützen. Denn Winston Churchill spricht besser Englisch: There is no such thing as public opinion. There is only published opinion.