Meldungen mit Lesezeichen ‘Erbschaftssteuer’

Beamtenbund fordert vom Bund: Gold verkaufen und Erbschaftssteuer erhöhen

Montag, Juni 20th, 2011

[Staat.de Wirtschafts-Meldung] Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Chef des Beamtenbundes, Peter Heesen, fordert Bund und Länder auf, Gold zu verkaufen und die Erbschaftssteuer zu erhöhen, um Schulden abzubauen und Spielraum für Personalausgaben zu gewinnen. “Die Altschulden sollten in einen Fonds und dort gezielt abgetragen werden”, sagte Heesen der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” (Montagausgabe). “Statt den Solidaritätszuschlag weiter für den Ausgleich Ost zu verwenden, sollte der Staat ihn für den Schuldenabbau nutzen. Auch die Erbschaftssteuer könnte gezielt hierfür eingesetzt und auch erhöht werden”, so Heesen.

Zudem könnte man eine Finanztransaktionssteuer einführen und stille Reserven heben, etwa durch den Verkauf von Gold. Der Beamtenbund habe Professor Paul Kirchhof beauftragt, ein Gutachten über diese Wege zum Schuldenabbau zu erstellen, das im Herbst vorgestellt werden soll, so Heesen.

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Bayerns Umweltminister Söder fordert höheres Tempo bei Energiewende

Mittwoch, Mai 18th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Bayerischer Gesundheits- und Umweltminister Markus Söder, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bayerischer Gesundheits- und Umweltminister Markus Söder, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bayerns Umweltminister Markus Söder (CSU) hat die Bundesregierung nach der Vorlage des Stresstests zu schnellem Handeln aufgefordert. Unter anderem, damit das Kraftwerk Isar I abgeschaltet bleiben kann. “Der Bund muss nach dem Bericht der Reaktorsicherheitskommission nun rasch für klare Verhältnisse sorgen”, sagte Söder im Interview mit der Tageszeitung “Die Welt”.

Ob Isar I dauerhaft vom Netz bleibe, entscheide der Bund allein nach dem weiterlesen

Union lehnt uneingeschränktes Adoptionsrecht für schwule Paare ab

Donnerstag, August 19th, 2010

[Staat.de Politik-Meldung] Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe hat sich gegen eine weitere Gleichstellung homosexueller Lebenspartnerschaften ausgesprochen. Die Union respektiere zwar gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften, aber “ein uneingeschränktes Adoptionsrecht ist mit uns nicht zu machen”, so Gröhe. Demgegenüber hatte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) am Donnerstag darauf verwiesen, dass die FDP an der Forderung nach einem Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartner festhalte.

Hintergrund der Diskussion ist das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das am Dienstag entschieden hatte, dass schwule und lesbische Lebenspartnerschaften bei der Erbschaftssteuer nicht mehr schlechter gestellt werden dürfen als heterosexuelle Ehepaare

Ähnliche Beiträge im Web

Bundesverfassungsgericht stärkt Rechte von Homosexuellen

Dienstag, August 17th, 2010

[staat.de Top-News]Verfassungsrichter bei der Urteilsverkündung, dts Nachrichtenagentur
Foto: Verfassungsrichter bei der Urteilsverkündung, dts Nachrichtenagentur

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat am Dienstag die Benachteiligung homosexueller Lebenspartner gegenüber Eheleuten im Erbrecht für verfassungswidrig erklärt. Die Schlechterstellung homosexueller Lebenspartner beim persönlichen Freibetrag und beim Steuersatz sei nicht vereinbar mit dem in Artikel drei des Grundgesetzes verankerten Gleichheitssatzes, hieß es im Grundsatzbeschluss. Vorangegangen waren dem Urteil zwei Verfassungsbeschwerden eines Mannes und einer Frau, deren jeweiliger Lebenspartner 2001 beziehungsweise 2002 verstorben war.

In beiden Fällen hatte das Finanzamt die Erbschaftssteuer nach dem weiterlesen

DGB-Chef Sommer kritisiert Sparpläne der Regierung

Sonntag, Juni 6th, 2010

Berlin (dts) – Der DGB-Vorsitzende Michael Sommer hat die angekündigten Sparmaßnahmen der Regierung bei den Sozialleistungen kritisiert. “Das hat mit Sparen nichts zu tun, sondern merkt die Absicht, man will bei den ganz Armen rein, um die Großen zu schonen”, sagte er gegenüber der ARD-Sendung “Bericht aus Berlin”. Sommer forderte stattdessen die Erhöhung der Erbschaftssteuer, eine Einführung einer Vermögenssteuer und einer Finanztransaktionssteuer. “Ich glaube, wir sollten uns eher, bevor wir in den Sozialetat gehen, mal angucken, wo wir bei den Reichen und Superreichen in diesem Land reingehen, dann brauchen sie nicht unten zu sparen, sondern würden sie oben genug Geld einnehmen, ohne letztendlich dieses Land zu ruinieren oder die soziale Balance außer Kraft zu setzen”, so Sommer.

(C) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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Linke-Chef: “Verfassungsschutz sollte CSU beobachten, nicht die Linke”

Mittwoch, Mai 26th, 2010

Berlin (dts) – Der Vorsitzende der Linkspartei, Klaus Ernst, hat die Überwachung seiner Partei durch den Verfassungsschutz scharf kritisiert. “Der Verfassungsschutz wird politisch instrumentalisiert”, sagte Ernst der Zeitung “Die Welt” (Donnerstagausgabe). Die Bundesregierung mache immer wieder Gesetze, die nicht verfassungskonform seien, worauf die Linke wiederholt hingewiesen habe. “Die Urteile des Verfassungsgerichts haben uns Recht gegeben. Die Regierung nimmt es mit der Verfassung nicht so genau”, sagte Ernst. Er erinnerte daran, dass etwa die CSU die Abschaffung der Erbschaftssteuer betreibt. “Die bayerische Landesverfassung verbietet das. Der Verfassungsschutz sollte nicht die Linke beobachten, sondern die CSU.” Wenn es um einzelne Mitglieder gehe, die eine zwielichtige Vergangenheit haben, dann sei dies längst nicht nur in der Linken der Fall. “Das gibt es in allen Parteien, auch die FDP hat Mitglieder der weiterlesen

Schwarz-Gelb plant Schutzschirm für Arbeitnehmer

Samstag, Oktober 24th, 2009

Berlin (dts) – Die neue schwarz-gelbe Bundesregierung plant in der kommenden Legislaturperiode einen Schutzschirm für Arbeitnehmer. Damit die Bürger nicht die Ausfälle aus der Folge des wirtschaftlichen Abschwungs tragen müssen, solle der Staat solche anfallenden Kosten in Gesundheits- und Krankenversicherung übernehmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kündigte in Berlin an, dass sich Arbeit wieder lohnen solle. Des Weiteren fügte die Kanzlerin hinzu, dass “wir keine Steuern und Abgaben erhöhen, sondern auf Wachstum setzen”. Laut Merkel sollen die Gebiete Bildung und Familie gefördert sowie die Unternehmens- und Erbschaftssteuer korrigiert werden. FDP-Chef Guido Westerwelle betitelte den Koalitionsvertrag derweil als “hervorragende Grundlage für unser Land” und bescheinigte diesem eine “starke liberale Handschrift”. Des Weiteren verwies Westerwelle auf die Steuerreform. “Wir wollen, dass sich Arbeit wieder lohnt.” weiterlesen

Solms: Chance auf Erbschaftssteuereform steigt

Montag, September 14th, 2009

Steuerpolitik Die CSU will im Falle eines schwarz-gelben Wahlsieges die Erbschaftssteuer reformieren. Nach Willen des bayerischen Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) sollen die Länder die Höhe der Freibeträge bestimmen dürfen. FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms begrüßt das Vorhaben und sieht damit die Chancen auf eine Reform steigen.

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Solms begrüßt Einsicht der Union in der Steuerpolitik

Montag, September 14th, 2009

Steuerpolitik Die Union will im Falle einer schwarz-gelben Koalition nach der Bundestagswahl ein Sofortprogramm für mehr Wachstum anschieben. Vor allem bei der Unternehmens- und Erbschaftssteuer soll nachgebessert werden. FDP-Finanzexperte Hermann Otto Solms begrüßt diese Erkenntnis und wirft der schwarz-roten Koalition schwere Fehler in der Steuerpolitik vor.

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Westerwelle: Erbschaftssteuerreform ist staatliche Piraterie

Freitag, September 11th, 2009

Wirtschaftspolitik FDP-Partei- und Fraktionschef Guido Westerwelle wirft der großen Koalition vor, die Belange des Mittelstandes zu vernachlässigen. Im Magazin “impulse” kritisierte er die “Dax-Hörigkeit” der Regierung. Schwarz-Rot vergesse, dass es bei den im Index gelisteten Unternehmen die wenigsten Arbeitsplätze gebe. Die Erbschaftssteuerreform sei “staatliche Piraterie”.

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Zeitung: CDU ist unsicher über Zeitpunkt für Mittelstandsentlastung

Freitag, Juni 19th, 2009

Berlin (dts) – Die CDU ist sich über den Zeitpunkt für die geplanten Mittelstandsentlastungen noch unsicher. In ihrem dem “Handelsblatt” vorliegenden Wahlprogramm kündigt die Union neben einer Einkommenssteuerreform eine “wirtschaftsfreundlichere” Gestaltung der Unternehmens- und Erbschaftssteuer an. Der Eingangssteuersatz soll außerdem auf zwölf Prozent gesenkt werden. Ab wann Bürger und Unternehmen steuerlich entlastet werden sollen, ist bisher allerdings noch nicht klar. In dem Wahlprogramm der CDU würde hinter dem Punkt “Steuerentlastungen” angeblich das Wort “Zeitpunkt” in eckigen Klammern vermerkt sein. Das Programm soll am 28. Juni in seiner fertigen Form beschlossen werden.

(C) dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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Erbschaftssteuer kommt einer Teilenteignung gleich

Donnerstag, November 27th, 2008

(27.11.2008) Am Donnerstag stand die Reform des Erbschaftsteuer- und Bewertungsrechts im Bundestag zur Debatte. Carl-Ludwig Thiele, Mitglied der FDP-Fraktion im Finanzausschuss des Bundestages, übte in massive Kritik an dem „Konjunkturprogramm für Rechtsanwälte, Steuerberater und Wirtschaftsprüfer“. Das „verunglückte“ Gesetz komme einer Teilenteignung gleich, sei familienfeindlich und mittelstandsfeindlich. „Die Reform trägt die Handschrift der SPD.“ Es sei daher völlig unverständlich, wie die Union zustimmen könne, monierte Thiele. Der finanzpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Hermann Otto Solms, kritisierte, dass Geschwister künftig wie Fremde zur Kasse gebeten werden sollen. “Als Vertreter der Unionsparteien würde ich mich schämen, wenn ich einem solchen Gesetz zustimmen müsste”, erklärte Solms und kündigte an, dass die Liberalen dafür sorgen werden, dass die Neuregelung im Bundesrat und nach der Bundestagswahl korrigiert werde. der weiterlesen

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