Meldungen mit Lesezeichen ‘Israel’

Linken-Politiker Ramelow beklagt Renaissance des Antisemitismus in seiner Partei

Sonntag, Juni 26th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Bodo Ramelow (Linke), Deutscher Bundestag  / Trialon, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bodo Ramelow (Linke), Deutscher Bundestag / Trialon, über dts Nachrichtenagentur

Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der Fraktionsvorsitzende der Linken in Thüringen, Bodo Ramelow, fordert raschere Konsequenzen gegen antisemitische Positionen in seiner Partei: “Was uns schwerfällt, ist die schnelle Reaktion, Antisemitisches als solches zu identifizieren, um es dann auch klar zu brandmarken”, sagte Ramelow im “Spiegel”-Gespräch. Die Partei mit dem Etikett “antisemitisch” zu belegen sei falsch, andererseits gibt er zu: “Ja, es gibt Antisemiten bei uns, allerdings wie in jeder anderen Partei auch.” Ramelow kritisiert die linken Abgeordneten, die sich weiterlesen

Linksfraktionsvize Bartsch hält Kritik des Zentralrats der Juden für berechtigt

Dienstag, Juni 21st, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Dietmar Bartsch (Die Linke), Deutscher Bundestag / Kay Spieß, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Dietmar Bartsch (Die Linke), Deutscher Bundestag / Kay Spieß, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat der jüngsten Kritik des Präsidenten des Zentralrats der Juden, Dieter Graumann, an der Linkspartei im Grundsatz recht gegeben. “Herr Graumann hat uns etwas ins Stammbuch geschrieben, das wir sehr, sehr ernst nehmen sollten”, sagte er der “Mitteldeutschen Zeitung”. Die Partei habe an dieser Stelle ein Problem, auf das sie mit der jüngsten Resolution der Fraktion angemessen reagiert habe.

Die darin eingenommene Position müsse sie jetzt auch halten. Bartsch weiterlesen

PC-Virenjäger Kasperski warnt vor Zunahme globaler Hacker-Attacken

Sonntag, Juni 19th, 2011

[staat.de Kultur-Meldung] PC-Virenjäger Kasperski warnt vor Zunahme globaler Hacker-Attacken

Internet-Nutzerin vor dem Computer, dts Nachrichtenagentur
Foto: Internet-Nutzerin vor dem Computer, dts Nachrichtenagentur

Moskau (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts immer häufiger auftretender globaler Hacker-Attacken warnt der russische Software-Entwickler und PC-Virenjäger Jewgenij Kasperski: “Ich fürchte, dass das Netz bald zum Kriegsschauplatz wird, zur Plattform professioneller Attacken auf lebenswichtige Infrastruktur.” Auf die Frage, wann es so weit sei, antwortete Kasperski in einem Interview mit dem Nachrichten-Magazin “Der Spiegel”: “Gestern. Solche Attacken hat es schon gegeben.”

So hält auch der Russe es für die wahrscheinlichste Erklärung, dass der weiterlesen

Umfrage: Mehr Engagement von Bundespräsident Wulff gefordert

Sonntag, Juni 19th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Christian Wulff, Laurence Chaperon, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christian Wulff, Laurence Chaperon, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eine große Mehrheit der Bundesbürger und Spitzenpolitiker mehrerer Parteien wollen, dass Bundespräsident Christian Wulff sich künftig deutlich stärker in die Politik einmischt als bislang. Nach einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von “Bild am Sonntag” finden 80 Prozent der Deutschen, Wulff sollte zu gesellschaftspolitischen Fragen wie Euro-Rettung, Atomausstieg oder dem Ende der Wehrpflicht Stellung beziehen. 78 Prozent fordern, das Staatsoberhaupt soll “mehr klare Kante” zeigen.

Der CSU-Parteivorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zieht nach Wulffs ersten Jahr im weiterlesen

Westerwelle ruft Israelis und Palästinenser zu Verhandlungen auf

Mittwoch, Juni 15th, 2011

[staat.de Top-News]Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), UN Photo/John McIlwaine , über dts Nachrichtenagentur
Foto: Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP), UN Photo/John McIlwaine , über dts Nachrichtenagentur

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat im Rahmen seines Besuchs im Nahen Osten sowohl die Israelis als auch die Palästinenser zur Gesprächsbereitschaft im Friedensprozess aufgerufen. Israel solle seinen fortschreitenden Siedlungsbau stoppen, die Palästinenser hingegen sollten vorerst auf die einseitige Ausrufung eines eigenen Staates verzichten, erklärte Westerwelle am Dienstag in Jerusalem. Der FDP-Politiker warnte zudem vor den Konsequenzen für den Nahen Osten, falls die Friedensgespräche nicht bald wieder aufgenommen werden würden.

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IWF-Nachfolge entscheidet sich zwischen Lagarde und Carstens

Dienstag, Juni 14th, 2011

[staat.de Top-News]Christine Lagarde, französische Wirtschafts- und Finanzministerin, UN Photo/Eskinder Debebe , über dts Nachrichtenagentur
Foto: Christine Lagarde, französische Wirtschafts- und Finanzministerin, UN Photo/Eskinder Debebe , über dts Nachrichtenagentur

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Die Nachfolge von Dominique Strauss-Kahn an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) entscheidet sich zwischen der französischen Finanzministerin Christine Lagarde und Mexikos Notenbankchef Agustín Carstens. Das teilte der IWF am Montag in Washington mit. Der Fonds wolle beide Kandidaten prüfen und bis zum 30. Juni eine Entscheidung fällen.

Eine Kandidatur des israelischen Notenbankchefs Stanley Fischer wurde aus Altersgründen abgelehnt. Laut den Statuten des IWF dürfen Kandidaten nicht weiterlesen

Westerwelle erkennt Rebellenführung in Libyen an

Dienstag, Juni 14th, 2011

[staat.de Top-News]Bengasi (dts Nachrichtenagentur) – Bei seinem Besuch in der libyschen Rebellenhochburg Bengasi hat Außenminister Guido Westerwelle (FDP) den Übergangsrat der libyschen Rebellen als legitime Vertretung des libyschen Volkes anerkannt. Deutschland stehe an der Seite der Demokratie und der Freiheit, sagte Westerwelle nach einem Treffen mit dem Außenminister des Übergangsrats, Ali al-Essawi. Bislang wurde die Übergangsregierung von Deutschland lediglich als “ein” legitimer Vertreter bezeichnet.

Überdies eröffnete Westerwelle in Bengasi offiziell ein deutsches Verbindungsbüro und kündigte für rund acht Millionen Euro weitere Hilfen für die Rebellen an. Zudem bekräftigte er erneut die deutsche Haltung, sich nicht an den Militärschlägen gegen den Machthaber Muammar al-Gaddafi zu beteiligen. Westerwelle war am Montag mit Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) überraschend in Bengasi eingetroffen. Es handelt sich um den ersten Besuch weiterlesen

Bundesregierung will Palästinenser von einseitiger Unabhängigkeitserklärung abhalten

Freitag, Juni 10th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Berlin/Gaza-Stadt (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will die Palästinenser von ihrem Plan abbringen, im Herbst bei den Vereinten Nationen einen eigenen Staat auszurufen. “Wir müssen die Palästinenser davon überzeugen, dass eine einseitige Unabhängigkeitserklärung der falsche Weg ist”, sagt Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP), der Anfang kommender Woche wie auch Außenminister Guido Westerwelle (FDP) zu Gesprächen in die palästinensischen Autonomiegebiete reisen wird, dem Nachrichtenmagazin “Spiegel”. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bereits öffentlich gegen eine einseitige Anerkennung ausgesprochen, Frankreich und die meisten anderen EU-Staaten wollen dagegen voraussichtlich mit Ja stimmen.

“Es wäre schlimm, wenn Europa über die Frage der Anerkennung eines Palästinenserstaates gespalten wäre”, sagt Niebel. Berlin will den Palästinensern raten, eine Resolution in den weiterlesen

Netanjahu: Palästinenser nicht interessiert an Lösung mit 1967-Grenzen

Montag, Juni 6th, 2011

[staat.de Top-News]Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Israelisches Fernsehen, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, Israelisches Fernsehen, über dts Nachrichtenagentur

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu glaubt, die Palästinenser seien nicht an einer Lösung des Nahost-Konflikts interessiert, die auf den Grenzen von 1967 basiert. Die blutigen Zusammenstöße an der Grenze zu Syrien zeigten, dass die Palästinenser vielmehr eine Rückkehr zu den Grenzen von 1948 favorisierten, so Netanjahu bei einer Besprechung am Sonntag. Medien berichten von etwa 20 syrischen Demonstranten, die bei den Unruhen getötet worden seien.

Das US-Außenministerium rief beide Seiten dazu auf, Zurückhaltung zu üben. weiterlesen

Israel: Bis zu 13 Tote nach Zusammenstößen der Armee mit Palästinensern

Sonntag, Juni 5th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Israel, dts Nachrichtenagentur
Foto: Israel, dts Nachrichtenagentur

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Bei Zusammenstößen der israelischen Armee mit palästinensischen Demonstranten sind bis zu 13 Menschen getötet worden. Wie die syrische Nachrichtenagentur Sana berichtet, seien an der Grenze Israels mit Syrien in den Golanhöhen zudem bis zu 225 Menschen verletzt worden. Bislang konnten die Berichte nicht von unabhängigen Quellen bestätigt werden.

Israelische Soldaten hatten das Feuer auf die Palästinenser eröffnet, die versuchten, die Grenzbefestigungen zu durchbrechen. In der syrischen Grenzstadt Qunaitra seien zudem mehrere Minen explodiert, die zahlreiche Demonstranten verletzt hätten, hieß es. Auch im Westjordanland kam es zu blutigen Zusammenstößen. Anlass der Proteste ist weiterlesen

Israel: Netanjahu fordert Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit

Sonntag, Juni 5th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Israelischer Premierminister Benjamin Netanjahu, UN Photo/Marco Castro , über dts Nachrichtenagentur
Foto: Israelischer Premierminister Benjamin Netanjahu, UN Photo/Marco Castro , über dts Nachrichtenagentur

Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu hat erneut die Freilassung des entführten Soldaten Gilad Shalit durch die radikal-islamische Hamas gefordert. Die Hamas könne zeigen, wie ernst es ihr mit den Friedensverhandlungen sei, wenn sie den seit knapp fünf Jahren festgehaltenen Soldaten frei ließe, sagte Netanjahu beim wöchentlichen Kabinettstreffen am Sonntag. Damit kommentierte der Premierminister zugleich den Vorschlag des französischen Außenministers Alain Juppé, die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche in weiterlesen

Historiker Michael Wolffsohn plädiert für "Bundesrepublik Jordanien-Palästina"

Sonntag, Juni 5th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] München (dts Nachrichtenagentur) – Der Historiker Michael Wolffsohn plädiert dafür, Jordanien zum Staat aller Palästinenser zu machen. Der Professor an der Universität der Bundeswehr schlug in einem Kommentar für das Magazin “Focus” vor, eine “Bundesrepublik Jordanien-Palästina” mit dem Westjordanland als Bundesland “Westjordanien” und dem Gaza-Streifen zu bilden. Wolffsohn hält es auch für denkbar, einen Staatenbund “Palästina-Jordanien-Israel” zu schaffen, in dem die arabische Bevölkerung Israels entweder das aktive und passive Wahlrecht für das israelische oder das palästinensisch-jordanische Parlament bekäme.

Historisch gesehen und vom Völkerbund juristisch fixiert, sei Jordanien seit 1920/22 Palästina gewesen, schrieb Wolffsohn in “Focus”. Wolfssohn begründete seinen Vorschlag mit den Revolutionen im arabischen Raum, die eine “goldene Chance” zur Lösung weiterlesen

Abbas begrüßt Idee von Friedensverhandlungen in Paris

Samstag, Juni 4th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, UN Photo/Ryan Brown, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, UN Photo/Ryan Brown, über dts Nachrichtenagentur

Ramallah (dts Nachrichtenagentur) – Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas hat den französischen Vorschlag, israelisch-palästinensische Friedensverhandlungen in Paris zu führen, begrüßt. “Wir haben gesagt, dass diese Initiative im Prinzip akzeptabel ist”, so Abbas. Wie die israelische Zeitung “Haaretz” berichtet, habe Frankreichs Außenminister Alain Juppe diese Woche vorgeschlagen, israelische und palästinensische Verhandlungsführer in Paris zu versammeln, um die zuletzt gescheiterten Friedensgespräche zwischen beiden Parteien wieder aufzunehmen.

Dabei sollten Vorschläge weiterlesen

Gaza: Reisende stürmen Grenzübergang nach Ägypten

Samstag, Juni 4th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Rafah (dts Nachrichtenagentur) – Palästinensische Reisende haben versucht, den Grenzübergang von Gaza nach Ägypten zu stürmen. Wie israelische Medien berichten, sei der Grenzübergang am Samstag zum ersten Mal geschlossen worden, nachdem er eine Woche zuvor nach mehr als vier Jahren ägyptischer Blockade wieder durchgehend geöffnet worden war. Daraufhin hätten Dutzende wütender Reisender versucht, den Übergang zu stürmen, seien aber zurückgedrängt worden.

Zunächst war unklar, warum Ägypten die Grenze schließen ließ, später wurden Wartungsarbeiten am Übergang als Grund genannt. Beamte der in Gaza regierenden Hamas erklärten, sie seien zuvor nicht über die Schließung informiert worden. Die ägyptischen Behörden öffneten den Grenzübergang kurze Zeit nach dem Vorfall wieder für die Reisenden.

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Linken-Politikerinnen fordern konsequenteres Vorgehen gegen antisemitische Strömungen

Mittwoch, Juni 1st, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Linksfraktion wächst der Druck auf den Vorsitzenden Gregor Gysi, konsequenter als bisher gegen antisemitische Strömungen in der Partei vorzugehen. Parlamentsgeschäftsführerin Dagmar Enkelmann hält bei Verstößen sogar arbeitsrechtliche Konsequenzen für denkbar, wie sie dem “Tagesspiegel” sagte. Gerade die Linke stehe in Verantwortung, keine Relativierung des Holocaust zuzulassen, das Existenzrecht Israels ohne Wenn und Aber zu verteidigen und zugleich die Schaffung eines palästinensischen Staats einzufordern, ohne den es keinen Frieden im Nahen Osten geben könne.

“Ich habe die Nase voll, dass einige das immer wieder in Frage stellen wollen.” Explizit will sie auch die Aktivitäten von Fraktionsmitarbeitern unter die Lupe nehmen. “Wenn die Grundwerte der Partei und der Fraktion negiert werden, muss das Konsequenzen haben – bis zur Trennung.” weiterlesen

Ägypten öffnet Grenze zum Gazastreifen

Samstag, Mai 28th, 2011

[staat.de Top-News]Kairo (dts Nachrichtenagentur) – Ägypten hat am Samstag seinen Grenzübergang bei Rafah zum Gazastreifen für den Personenverkehr geöffnet und damit die seit vier Jahren bestehende Blockade weiter gelockert. Eine problemlose Ausreise werde jedoch nur Frauen und Kindern gestattet, Männer zwischen 18 und 40 Jahren müssen bei den ägyptischen Behörden aus Sicherheitsgründen eine Sondergenehmigung einholen. 2007 war die Grenze von Israel und Ägypten geschlossen worden, nachdem die radikal-islamische Hamas die Macht im Gazastreifen gewaltsam übernahm.

Mit der Öffnung des Grenzübergangs, der als einziger im Gazastreifen nicht von Israel kontrolliert wird, soll die Versorgung der Hamas mit Waffen und Geld eingeschränkt werden. Bisher wurden Versorgungsgüter über illegale Tunnel geschmuggelt.

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Antisemitismus-Experte: Linke weicht Problem antisemitischer Positionen in eigenen Reihen aus

Mittwoch, Mai 25th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Sozialwissenschaftler und Antisemitismus-Experte Sebastian Voigt hat einer Reihe von Parlamentariern der Linkspartei vorgeworfen, “durch ihre Äußerungen und Taten die Grenze der politischen Kritik systematisch übertreten und offen antisemitische Ressentiments artikuliert” zu haben. Gegenüber der “Leipziger Volkszeitung” (Donnerstag-Ausgabe) meinte der Promotionsstipendiat der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und Mitautor einer Analyse über antiisraelische und antisemitische Tendenzen in der Linkspartei: “Im letzten Jahr war in außenpolitischen Fragen hauptsächlich eine offen antiisraelische Position zu vernehmen, die immer wieder die Grenze zum Antisemitismus überschritten hat.” Es gebe eine Grauzone zwischen Antisemitismus und Antizionismus.

“Es ist doch zu fragen, wie es sein kann, dass monatelang ein Flugblatt auf der Internetseite der Duisburger weiterlesen

Linke-Abgeordnete kritisiert Israels "zionistische Ideologie"

Mittwoch, Mai 25th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ungeachtet der Debatte über angeblichen Antisemitismus in ihrer Partei hält die linke Bundestagsabgeordnete Inge Höger an ihrer scharfen Kritik an Israel fest. Sie kritisiere die “zionistische Ideologie, die mit zur Siedlungspolitik in Israel beiträgt und mit der Israel vieles rechtfertigt”, sagte Höger der “Süddeutschen Zeitung” (Mittwochsausgabe). Auf Antrag der CDU/CSU und der FDP beschäftigt sich der Bundestag an diesem Mittwoch in einer aktuellen Stunde mit dem angeblichen “antisemtischen und israelfeindlichen Positionen und Verhaltensweisen in der Partei “Die Linke”. Das Existenzrecht Israels in den Grenzen von 1967 erkenne sie an, sagte Höger. “Ich sehe jedoch schon ein mögliches Dilemma darin, wenn ein Staat sich über eine Religion definiert.

Ein Staat, der sich als jüdisch definiert, kann ein Problem mit seiner demokratischen Verfasstheit haben, weiterlesen

Israels Ministerpräsident Netanjahu zur Aufgabe von Siedlungen bereit

Mittwoch, Mai 25th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Israelischer Premierminister Benjamin Netanjahu, UN Photo/Marco Castro , über dts Nachrichtenagentur
Foto: Israelischer Premierminister Benjamin Netanjahu, UN Photo/Marco Castro , über dts Nachrichtenagentur

Washington/Jerusalem (dts Nachrichtenagentur) – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat erstmals eine mögliche Räumung israelischer Siedlungen im Westjordanland in Aussicht gestellt. “Im Rahmen eines echten Friedensabkommens, das den Konflikt beendet, werden einige Siedlungen am Ende außerhalb der Grenzen von Israel liegen”, sagte Netanjahu am Dienstag bei seiner Rede im US-Kongress. Die genaue Grenzziehung sei jedoch Verhandlungssache.

“Israel wird großzügig hinsichtlich der Größe eines Palästinenserstaates sein, aber wir werden weiterlesen

IAEA hält Bau von Geheimreaktor in Syrien für "sehr wahrscheinlich"

Mittwoch, Mai 25th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Wien (dts Nachrichtenagentur) – Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien schätzt die Wahrscheinlichkeit für den Bau eines Geheimreaktors in Syrien als sehr hoch ein. Medienberichten zufolge bezeichne die Behörde einen solchen Bau in ihrem Bericht zu Syrien als “sehr wahrscheinlich”. Demnach handele es sich bei einer im Jahr 2007 von Israel zerstörten Anlage in der Stadt Al Kibar mit hoher Wahrscheinlichkeit um eine beinahe fertiggestellten Atomreaktor.

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