Meldungen mit Lesezeichen ‘Unfall’

Blinder Berliner Galerist kann wieder sehen

Mittwoch, Juni 29th, 2011

[staat.de Kultur-Meldung] Blinder Berliner Galerist kann wieder sehen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Berliner Galerist Johann König, der als Kind durch einen Unfall erblindete, kann nach einer Operation wieder sehen. Das habe bei ihm aber keine Euphorie ausgelöst, sagte der 29-Jährige dem “Zeit-Magazin”. “Ich hatte vor zwei Jahren eine Operation.”

Im Anschluss sei er auf die Art Basel gefahren. “Es war anstrengend, weil ich nicht gewöhnt war, so viele visuelle Eindrücke zu verarbeiten. Meine Blindheit hatte auch Vorteile. Man ist irrsinnig konzentriert, weil man von nichts abgelenkt wird. Ich habe ein sensationelles Erinnerungsvermögen.” König ist der Sohn von Kaspar König, dem Leiter des Museums Ludwig in Köln, er vertritt renommierte Künstler wie Alicja Kwade. Schon mit 20 Jahren eröffnete er seine Galerie, obwohl seine Sehkraft bei weniger als fünf Prozent lag. Kunst zu verkaufen sei trotzdem nie ein weiterlesen

Familienunternehmer protestieren gegen Euro-Kurs der Regierung

Sonntag, Juni 26th, 2011

[Staat.de Wirtschafts-Meldung] Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Familienunternehmer protestieren gegen die Euro-Politik der Bundesregierung. In einer gemeinsamen Erklärung fordern sie die Abgeordneten des Deutschen Bundestages eindringlich auf, “der verantwortungslosen Schulden-Politik Deutschlands ein Ende zu setzen”. Dazu wollen sie grundlegende Änderungen in den Verträgen zur Währungsunion erreichen.

“Austritt und Ausschluss müssen möglich werden”, heißt es in der “Berliner Erklärung”, die der Tageszeitung “Die Welt” (Montagausgabe) vorliegt. Die Stiftung Familienunternehmen versendet das Papier an alle Bundestagsabgeordneten. Das Papier ist von rund 100 Unternehmen unterzeichnet, die zusammen knapp 200.000 Mitarbeiter beschäftigen und pro Jahr rund 38 Milliarden Euro umsetzen. “Die Bundesregierung hat mit ihrer Euro-Rettungsschirm-Politik einen verhängnisvollen Weg eingeschlagen”, heißt weiterlesen

Formel-1-Star Nico Rosberg: Monaco-Unfall schnell verkraftet

Samstag, Juni 11th, 2011

[Staat.de Sport-Meldung] Nico Rosberg (Mercedes), RTL/Lucas Gorys, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Nico Rosberg (Mercedes), RTL/Lucas Gorys, über dts Nachrichtenagentur

Montreal (dts Nachrichtenagentur) – Der Formel-1-Pilot Nico Rosberg hat seinen Unfall in Monaco nach eigenen Angaben schnell verkraftet. Gegenüber der “Neuen Westfälischen” (Samstagausgabe) erklärte Rosberg, dass er bereits im Qualifying für das vergangene Rennen in Monaco seinen Unfall im Training verkraftet hatte. Überhaupt dauere es bei ihm lediglich zwei Runden, bis er sich im Auto wieder “wieder ganz normal” fühle.

Weiterhin sagte Rosberg, dass er und sein Rennstall Mercedes alles daran setzen würden, um “nach vorne zu kommen”. Wann dies passiere, wisse auch Rosberg nicht, “aber klar weiterlesen

Formel 1: Vettel gewinnt in Monaco

Montag, Mai 30th, 2011

[Staat.de Sport-Meldung] Sebastian Vettel (Red Bull Racing), RTL / Lukas Gorys, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sebastian Vettel (Red Bull Racing), RTL / Lukas Gorys, über dts Nachrichtenagentur

Monte Carlo (dts Nachrichtenagentur) – Formel-1-Pilot Sebastian Vettel vom Red-Bull-Racing-Team hat am Sonntag den Großen Preis von Monaco gewonnen und damit seinen fünften Saisonsieg eingefahren. In einem von Anfang an spannendem Rennen ging Vettel zunächst souverän in Führung und konnte seinen Vorsprung in den ersten Runden kontinuierlich ausbauen. Allerdings hatte das Red-Bull-Team beim ersten Boxenstopp leichte Probleme, McLaren-Pilot Jenson Button, gestartet von Position zwei, zog an Vettel vorbei.

Auch Ferrari-Pilot Fernando Alonso nahm die Verfolgung auf und schloss schnell auf Position zwei auf. 20 weiterlesen

"Spiegel": ARD verhandelt mit Gottschalk über Wechsel ins Erste

Sonntag, Mai 29th, 2011

[staat.de Kultur-Meldung] "Spiegel": ARD verhandelt mit Gottschalk über Wechsel ins Erste

TV-Moderator Thomas Gottschalk, dts Nachrichtenagentur
Foto: TV-Moderator Thomas Gottschalk, dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die ARD verhandelt mit Thomas Gottschalk über einen Wechsel ins Erste. Offensichtlich hat man dem TV-Entertainer dort mehrere Formate angeboten, Gottschalk hält sich bedeckt, wie der “Spiegel” meldet. “Es ist doch nachvollziehbar, dass ich in dieser Phase des Umbruchs auch Gespräche mit anderen Sendern führe, das weiß auch das ZDF. Ich sehe meine Fernsehzukunft aber definitiv bei den Öffentlich-Rechtlichen.”

Eingefädelt hat die Gespräche Udo Reiter, der als Intendant des MDR gerade überraschend seinen baldigen weiterlesen

Formel 1: Vettel sichert sich Pole – schwerer Unfall von Pérez

Sonntag, Mai 29th, 2011

[Staat.de Sport-Meldung] Sebastian Vettel (Red Bull Racing), RTL / Lukas Gorys, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Sebastian Vettel (Red Bull Racing), RTL / Lukas Gorys, über dts Nachrichtenagentur

Monte Carlo (dts Nachrichtenagentur) – Formel 1-Weltmeister Sebastian Vettel hat sich im Großen Preis von Monaco den ersten Startplatz für das am Sonntag stattfindende Rennen gesichert. Der Heppenheimer konnte die 3,34 Kilometer lange Strecke in 1:13,556 Minuten umrunden. Jenson Button steht auf dem zweiten Startplatz, Vettels Teamkollege Mark Webber fuhr auf den dritten Rang.

Rekordweltmeister Michael Schumacher konnte sich den fünften Platz hinter Fernando Alonso sichern. Nico Rosberg fuhr auf den achten Platz. Nick Heidfeld sicherte sich Startplatz 16, Timo Glock kam auf Rang 21. Die Qualifikation in Monte weiterlesen

Formel 1: Schwerer Unfall von Pérez in Qualifikation

Sonntag, Mai 29th, 2011

[Staat.de Sport-Meldung] Formel 1, RTL / Lukas Gorys, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Formel 1, RTL / Lukas Gorys, über dts Nachrichtenagentur

Monte Carlo (dts Nachrichtenagentur) – Die Formel 1 Qualifikation in Monte Carlo ist am Samstag von einem schweren Unfall des mexikanischen Piloten Sergio Pérez überschattet worden. Knapp zwei Minuten vor dem Ende der Qualifikation für das Rennen am morgigen Sonntag krachte der Pilot vom Sauber-Team nach der Tunnelausfahrt in Monte Carlo erst seitlich in die Leitplanke und prallte dann mit seinem Sauber-Rennwagen quer in eine Barriere. Die herbeigeeilten Ärzte und Helfer legten den Formel 1-Piloten auf eine Trage und trugen den Rennfahrer in einen Krankenwagen.

Pérez soll nach ersten Informationen des Sauber-Rennstalls bei Bewusstsein sein, weitere Informationen über weiterlesen

Regierung will Bevölkerung nach Atomunfall besser schützen

Samstag, Mai 28th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] AKW Isar-I, dts Nachrichtenagentur
Foto: AKW Isar-I, dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) sieht offenbar Defizite beim Katastrophenschutz nach einem Atomunfall in Deutschland. Wie die “Saarbrücker Zeitung” (Samstag) berichtet, hat das Umweltministerium bereits im April im Notfallausschuss der Strahlenschutzkommission angekündigt, “alle einschlägigen Regelungen” zum Notfallschutz “einer kritischen Prüfung” zu unterziehen. Dazu gehörten auch die “Rahmenempfehlungen für den Katastrophenschutz in der Umgebung kerntechnischer Anlagen”, heißt es in einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der grünen Atomexpertin Sylvia Kotting-Uhl.

Die Empfehlungen an die Länder, weiterlesen

Zeitung: Atomreaktor-Tests der EU schwächer als angekündigt

Mittwoch, Mai 4th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Sicherheitstests für europäische Atomkraftwerke werden nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” deutlich schwächer ausfallen als angekündigt. Einem Vorschlag der Vereinigung der Westeuropäischen Aufsichtsbehörden zufolge sollen die Atommeiler nur noch daraufhin überprüft werden, ob sie Naturkatastrophen wie Erdbeben, Flutwellen oder extremen Temperaturschwankungen standhalten. Die europäischen Energieminister berieten den Vorschlag am Dienstag im ungarischen Gödöllö.

Dabei zeichnete sich ab, dass sie die Atomkraftwerk-Betreiber, wie von der Atomlobby vorgeschlagen, lediglich zu Tests auf Naturkatastrophen verpflichten wollen. Länder, die strengere Tests wollten, könnten diese freiwillig durchführen, hieß es in Kreisen von EU-Energiekommissar Günther Oettinger. Ursprünglich hatten sich die 27 europäischen Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel Ende März darauf weiterlesen

Umfrage: Mehrheit der Deutschen mit ihrem Job zufrieden

Sonntag, Mai 1st, 2011

[Staat.de Wirtschafts-Meldung] Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Ein Großteil der Beschäftigten in Deutschland ist mit der Arbeitssituation zufrieden. Auch halten die meisten ihren derzeitigen Arbeitsplatz für sicher. Das geht aus einer neuen Studie hervor, die der Tageszeitung “Die Welt” (Montagausgabe) vorliegt.

Insgesamt 84 Prozent der erwerbstätigen Männer und 87 Prozent der erwerbstätigen Frauen fühlen sich im Beruf anerkannt. 77 Prozent der Männer und 86 Prozent der Frauen finden zudem, dass sie ihre Arbeit fit hält. Mehr als zwei Drittel aller erwerbstätigen Deutschen würden ihren Job auch dann nicht wechseln, wenn sie die Möglichkeit dazu hätten. Fast 70 Prozent können sich unter bestimmten Umständen vorstellen, ihre jetzige Tätigkeit bis zum 65. Lebensjahr auszuüben. Auch mit ihren Vorgesetzten ist eine deutliche Mehrheit der Befragten zufrieden. 83 Prozent der Männer und 88 Prozent der Frauen fühlen sich von ihren Chefs und ihren weiterlesen

Japans Ministerpräsident Kan: Sicherheit der Kernkraft verbessern

Mittwoch, April 27th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Japanischer Premierminister Naoto Kan, UN Photo/Devra Berkowitz , über dts Nachrichtenagentur
Foto: Japanischer Premierminister Naoto Kan, UN Photo/Devra Berkowitz , über dts Nachrichtenagentur

Tokio (dts Nachrichtenagentur) – Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan hat die Prioritäten seines Landes im Kampf gegen die Natur- und Umweltkatastrophe in seinem Land genannt. “Mit Blick auf den Kampf gegen die Gefahren, die dieser Nuklearunfall mit sich bringt, gilt erstens: “Gesundheit und Sicherheit der Menschen in der Region sowie der ganzen Bevölkerung Japans haben absolute Priorität”, erklärte Kan in einem Beitrag für “Welt Online”. Weiterhin forderte der Ministerpräsident die Umsetzung eines umfassenden Risikomanagements und das Treffen von weiterlesen

Bewegungsforscherin: Anti-Atomkraft-Bewegung gewinnt durch Reaktorunglück

Samstag, April 23rd, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Atomkraftgegner der Organisation .ausgestrahlt, .ausgestrahlt, über dts Nachrichtenagentur
Foto: Atomkraftgegner der Organisation .ausgestrahlt, .ausgestrahlt, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Anti-Atomkraft-Bewegung bekommt nach den Beobachtungen der Berliner Bewegungsforscherin Heike Walk durch den Atomunfall von Fukushima erheblichen Zuwachs junger Menschen. “Wir haben ganz viele Protestierende, die mit dem Unfall von Fukushima zum ersten Mal politisiert wurden und auf die Straße gehen. Es sind aber auch sehr viele ältere Leute, die schon seit mehreren Jahrzehnten gegen Atomkraft demonstrieren. Das ist ein buntes Spektrum”, sagte Walk im Interview der “Frankfurter Rundschau” kurz vor den Ostermärschen gegen Atomkraft. weiterlesen

Bund soll Katastrophenschutz bei Atomunfällen führen

Sonntag, April 17th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Atomunglück in Japan fordern Politiker und Katastrophenschützer, die Verantwortung für den Katastrophenfall möglichst schnell von den Ländern auf den Bund zu übertragen. Fukushima zeige, “dass kommunale Hilfskräfte oder Landeskräfte mit einem Reaktorunfall schnell überfordert wären”, sagt Hartfrid Wolff, innenpolitischer Experte der FDP-Bundestagsfraktion, dem Nachrichten-Magazin “Spiegel”. “Wir brauchen eine Koordination auf nationaler Ebene.”

Die Regierungspartei schlägt dafür die Schaffung des Amts eines nationalen “Inspektors für den Bevölkerungsschutz” vor, der bundesweit koordinieren soll, wann, wo und wie Hilfe möglich ist. Ende voriger Woche bestellte das Bundesinnenministerium die wichtigsten deutschen Katastrophenschützer zu einer vertraulichen Sondersitzung nach Berlin ein. Zentrales Thema: Fukushima und die Folgen. Auch dort weiterlesen

Japanischer Premier: Zone um AKW Fukushima bleibt womöglich lange unbewohnbar

Donnerstag, April 14th, 2011

[staat.de Top-News]TV-Bilder vom havarierten AKW Fukushima I in Japan, NHK, dts Nachrichtenagentur
Foto: TV-Bilder vom havarierten AKW Fukushima I in Japan, NHK, dts Nachrichtenagentur

Tokio (dts Nachrichtenagentur) – Die Evakuierungszone rund um das havarierte japanische Atomkraftwerk Fukushima 1 könnte für die kommenden 20 Jahre unbewohnbar bleiben. Das erklärte der japanische Premierminister Naoto Kan. Wie die japanische Nachrichtenagentur Jiji Press berichtet, habe Sonderberater Kenichi Matsumoto vorgeschlagen, eine neue Stadt für bis zu 100.000 Menschen im Inland der Präfektur Fukushima zu errichten.

Als Vorbild sollen die deutschen Gartenstädte dienen. Die japanische Atombehörde hatte die Schwere des AKW-Unfalls am Dienstag heraufgestuft. Die Ereignisse in Fukushima werden nun mit der Stufe 7 als weiterlesen

Ex-Forschungsminister Riesenhuber gegen Festlegungen für Atomausstieg

Donnerstag, April 14th, 2011

[Staat.de Politik-Meldung] Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der frühere Bundesforschungsminister Heinz Riesenhuber (CDU) hat gegen Festlegungen in der schwarz-gelben Koalition auf einen schnelleren Atomausstieg plädiert. Das von der Bundeskanzlerin verkündete AKW-Moratorium sei richtig gewesen. “Nicht richtig war es, dass einige aus unserer Koalition schon kurz danach wussten, was das Ergebnis der Überprüfungen sein wird”, sagte der Bundestagsabgeordnete der “Frankfurter Rundschau” (Donnerstagausgabe).

Es müsse erst sorgfältig analysiert werden, was die Lehre aus Fukushima für Deutschland sein müsse. Erst dann solle man darüber reden und entscheiden. Riesenhuber warnte davor, die Probleme eines schnelleren Umstiegs auf erneuerbare Energien zu unterschätzen, etwa beim Stromtrassenbau, für den “eventuell die Einspruchsmöglichkeiten der Bürger beschnitten werden” müssten. “Das muss alles ausdiskutiert werden, bevor man weiterlesen

Nachbeben behindern Arbeiten am Atomkraftwerk Fukushima

Dienstag, April 12th, 2011

[staat.de Top-News]TV-Bilder vom havarierten AKW Fukushima I in Japan, NHK, dts Nachrichtenagentur
Foto: TV-Bilder vom havarierten AKW Fukushima I in Japan, NHK, dts Nachrichtenagentur

Tokio (dts Nachrichtenagentur) – In Japan werden die Arbeiten an dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima immer wieder durch Nachbeben behindert. Am Dienstag (Ortszeit) erschütterten erneut zwei starke Erdstöße die Region, die Arbeiter wurden danach jeweils vorübergehend in Sicherheit gebracht. Nach Angaben des Betreibers Tepco seien aber keine neuen Schäden an dem Atomkraftwerk entstanden.

Am Montag war nach einem starken Nachbeben vorübergehend die Stromversorgung für die Kühlung der Reaktoren ausgefallen. Zudem war am Dienstagmorgen (Ortszeit) ein kleines Feuer im Reaktor 4 ausgebrochen. Dieses konnte laut Tepco weiterlesen

Fukushima-Unfall auf höchste Gefahrenstufe heraufgesetzt

Dienstag, April 12th, 2011

[staat.de Top-News]TV-Bilder vom havarierten AKW Fukushima I in Japan, NHK, dts Nachrichtenagentur
Foto: TV-Bilder vom havarierten AKW Fukushima I in Japan, NHK, dts Nachrichtenagentur

Tokio (dts Nachrichtenagentur) – Die durch das havarierte Atomkraftwerk Fukushima ausgehende Gefahr ist auf die höchstmögliche Stufe sieben heraufgesetzt worden. Das teilte die japanische Atomaufsichtsbehörde mit. Dies bedeutet laut Definition des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), dass es zu schwersten Freisetzungen mit Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt in einem weiten Umfeld gekommen ist.

Bisher erreichte nur die Atomkatastrophe von Tschernobyl die höchstmögliche Stufe. Die japanische Atombehörde betonte aber, dass sich diese neue Einstufung lediglich auf den Moment des Unfalls vor einem Monat beziehe. Seitdem weiterlesen

Ermittlungen nach Massencrash auf der A 19 aufgenommen

Samstag, April 9th, 2011

[staat.de Top-News]Rostock (dts Nachrichtenagentur) – Im Fall des Massencrashs auf der Autobahn 19 bei Rostock vom Freitagabend hat die Staatsanwaltschaft Rostock die Ermittlungen aufgenommen. Es werde wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und Körperverletzung in mehreren Fällen ermittelt, so eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Ein Team aus Experten soll nun die Ursache des schweren Massenunfalls klären.

Ein Punkt der Ermittlungen wird sein, ob die Verkehrsteilnehmer trotz der schlechten Sicht zu schnell und unvorsichtig unterwegs waren. Der ADAC hatte nach dem Unfall angemerkt, dass die Ursachen bei solchen Massenkarambolagen häufig in zu hohen Geschwindigkeiten bei zu geringer Distanz zum Vorderauto liegen. Bei der Massenkarambolage mit 80 Fahrzeugen waren am Freitagabend acht Menschen ums Leben gekommen und 131 verletzt worden, nachdem ein Sandsturm die Sicht innerhalb von wenigen Sekunden stark verschlechtert hatte. Die Verunglückten sollen aus weiterlesen

Nach Massenkarambolage auf A 19: LKW brennt immer noch

Samstag, April 9th, 2011

[staat.de Top-News]Kavelstorf (dts Nachrichtenagentur) – Nach der verheerenden Massenkarambolage auf der A 19 bei Rostock brennt noch immer ein Lastkraftwagen. Wie die Polizei am Samstagmorgen mitteilte, sei nicht sicher, ob es sich dabei um den verunglückten Gefahrguttransporter handelt. In der Zwischenzeit konnten die knapp 30 ausgebrannten Fahrzeuge geborgen werden, allerdings dauere die Beseitigung von drei LKW immer noch an, hieß es.

Auch die Sperrung der Autobahn bleibe erhalten, wann diese wieder freigegeben werden, sei unklar. Durch den schweren Unfall sei die Fahrbahn stark beschädigt worden. Am Freitagmittag waren auf der A 19 nahe Rostock bis zu 80 Fahrzeuge ineinandergerast, knapp 30 waren in Flammen aufgegangen. Auslöser war ein Sandsturm, der den Fahrern die Sicht nahm. Mindestens acht Menschen kamen ums Leben, 131 Menschen wurden verletzt. Nach Polizeiangaben soll es sich um den schlimmsten Unfall in der Geschichte von Mecklenburg-Vorpommern weiterlesen

Sandsturm behindert Bergungsarbeiten nach Massenkarambolage auf A19

Freitag, April 8th, 2011

[staat.de Top-News]Rostock (dts Nachrichtenagentur) – Nach der Massenkarambolage auf der A19 bei Rostock sind die Bergungsarbeiten durch aufgewirbelten Ackerstaub behindert worden. Die mehreren hundert Rettungskräfte hatten bis zum Freitagabend zehn Tote geborgen. Etwa 100 Personen seien verletzt, die Zahlen könnten allerdings noch steigen.

“Das ist der schlimmste Verkehrsunfall, den Mecklenburg-Vorpommern je erlebt hat”, sagte Polizeisprecherin Yvonne Burand. “Man weiß nicht, wo das eine Wrack anfängt und das andere aufhört.” Ein Sandsturm hatte am Mittag eine Massenkarambolage auf der vierspurigen Autobahn ausgelöst. Rund 80 Autos waren ineinander gerast, darunter mehrere Lastwagen. Einige Fahrzeuge waren bis zu 50 Meter weit von der Fahrbahn geschleudert worden. Ein tonnenschwerer Gefahrguttransporter war umgekippt und hatte mehrere PKW unter sich begraben. Unbestätigten Berichten zufolge sei der Laster mit Mineralölprodukten beladen weiterlesen

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